Naturschutzgebiete im Kreis Pinneberg

Mit einer Fläche von 664 qkm und rund 290.000 Einwohnern ist der Kreis Pinneberg der kleinste und gleichzeitig am dichtesten besiedelte Landkreis in Schleswig-Holstein. Als Ausgleich für zahlreiche Gebietsverluste an die expandierende Metropole Hamburg wurde in den 30er Jahren die Insel Helgoland in die Kreisverwaltung eingegliedert.

Der Fruchtstand des Wollgrases ist typisch für die Moorlandschaften (Buttermoor). Von den ausgewiesenen Wegen aus läßt sich die Natur landschaftsverträglich erleben. Foto: Irma Bohn
Naturräumlich gesehen treffen im Kreis Pinneberg die Geest des sogenannten Hamburger Rings und die Barmstedt-Kisdorfer Geest mit den Holsteinischen Elbmarschen zusammen. Einige typische und besonders erhaltenswerte Ausschnitte dieser Landschaft wurden in den vergangenen Jahre zu Naturschutzgebieten erklärt.

Mit der Nähe zur Metropole Hamburg sind die Naturschutzgebiete im Umland jedoch auch in besonderem Maße dem Druck vieler erholungsuchender Menschen ausgesetzt, die raus in die "freie" Natur wollen. An jedem Wochenende fahren daher Tausende von Besuchern mit der S-Bahn, mit dem Fahrrad und leider hauptsächlich mit dem Auto in die nahen Naturschutz- und Naherholungsgebiete.

Wir laden Sie ein, diese Naturschönheiten auf einer kleinen Exkursion kennenzulernen.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Fotografinnen und Fotografen für die freundliche Bereitstellung der Bilder sowie Ursula Schwarte vom Fachdienst Umwelt des Kreises Pinneberg für die Anregungen und Durchsicht der Seiten.

Exkursion starten

Falls Sie die Natur dann in den Schutzgebieten auch live erleben möchten, bitten wir Sie, einige Regeln für eine naturverträgliche Erholung zu beachten. Durch ihr Naturverständnis und durch ihr rücksichtsvolles Verhalten leisten Sie einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.
 
Bitte nutzen Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, um zu den Gebieten zu kommen. Nehmen Sie Rücksicht auf Pflanzen und Tiere der freien Natur, indem Sie möglichst wenig Lärm machen, keine Tiere aufscheuchen, verjagen oder Pflanzen herausreißen, ausgraben oder zerstören. 

Nehmen Sie Abfälle bitte wieder mit nach Hause und lassen Sie nichts in der Landschaft liegen. Verlassen Sie in Wäldern oder Naturschutzgebieten nicht die Wege und betreten sie keine empfindlichen Moorflächen oder Strauch- und Röhrrichtzonen. 

Zelten Sie nicht wild und lagern Sie lediglich an Stellen, wo dies ausdrücklich erlaubt ist, wie zum Beispiel auf dem Deich oder an bestimmten Rastplätzen. Halten Sie ihren Hund immer angeleint, damit keine Tiere aufgeschreckt werden. Vielen Dank.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude an den Naturschönheiten im Kreis Pinneberg. Falls Sie an weitergehenden Informationen über die Naturschutzgebiete im Kreis interessiert sind, wenden Sie sich an:

Kreis Pinneberg * Fachdienst Umwelt * Öffentlichkeitsarbeit 
Moltkestr. 10 * 25421 Pinneberg * Tel.: 04101 / 212-432

Realisation: HeydornOnline 1999