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Holmmoor bei Quickborn
Das Holmmoor gehört
zu den für Schleswig-Holstein typischen nährstoffarmen, durch
Regenwasser gespeisten Hochmooren. In der Kernzone des 110 ha großen
Naturschutzgebietes existiert ein noch mehrere Meter mächtiger Hochmoorkörper.
Durch Anstau der Moorgräben wird versucht, Flächen wiederzuvernässen, um den
Auf gleichmässig nassenden Torfen wachsen bedeutsame Pflanzengesellschaften mit Glockenheide, Rosmarinheide, Moosbeere und scheidigem Wollgras. Vereinzelt findet sich der "fleischfressende" Sonnentau, der mit klebrigen Blättern Kleininsekten fängt. Die verschiedenen Lebensräume im Moor stellen wertvolle Rückzugsgebiete für bedrohte Pflanzen und Tiere dar, unter ihnen selten gewordene Libellen, Schmetterlinge, Amphibien wie der Moorfrosch und Vögel wie die Krickente, die Bekassine und der Steinkauz. Auch eine speziell an das Leben in den Torfmoosen angepasste Käferfauna findet dort ideale Bedingungen.
Im landesweiten Biotopverbundsystem ist das Holmmoor als Schwerpunktbereich ausgewiesen und damit als besonders wichtig eingestuft. Ziel seiner Entwicklung ist vor allem das Wiedervernässen der Flächen durch Anstau der Moorgräben sowie das Freistellen der Torfmoose von beschattendem Birkenaufwuchs.Wollgras auf Torfmoos-Schwingrasen - Zielvorstellung der Renaturierungs- maßnahmen im Holmmoor. Foto: Dr. Silke Lütt
Die trittempfindlichen Torfmoospolster bilden über Jahrtausende die Torfmoore. Foto: Dr. Silke Lütt |
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